Juli 2017

Leopold Wimmer: Christlich geht anders, weil …

Männer fühlen sich für ihre Familien und für die Politik verantwortlich. Als Christen gehen wir von der gleiche Würde aller Menschen aus. Daher setzen wir uns für eine solidarische Gesellschaft ein, die keinen Menschen ausgrenzt und für eine Politik, die zu einer gerechteren Verteilung der Güter beiträgt. Eine Politik, die die Schwachen durch ein Solidarsystem

Hans Schelkshorn: Verteidigung des christlichen Abendlandes? Die Neue Rechte und das Christentum

  Nur wenige Jahrzehnte nach dem Fall der Berliner Mauer steht in den Kernstaaten der westlichen Welt der demokratische Rechtsstaat in Frage. Der Wahlsieg von Donald Trump hat die republikanische Ordnung der USA erschüttert. In Europa sind neo-rechte Bewegungen zu einer ernsthaften Herausforderung für die etablierten Parteien und das Friedensprojekt der EU geworden. Trotz aller

Otto Friedrich: Politik der Hyperventilation

Religion hat sich längst zum Wahlkampfthema entwickelt. Beim Islam ist das evident. Im Hintergrund geraten aber auch genuin christliche Positionen stark unter Druck.     Klicken Sie hier FUCH_WIEN_0720_01_X um den Furche-Leitartikel von Otto Friedrich aufzurufen!    

Wilhelm Achleitner: Christlich geht anders, weil …

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Jesu kurzes Wirken war von solcher Wucht, dass eine Weltreligion daraus entstand. Er konnte allerdings nicht ahnen, zu welchen Verirrungen und Grauslichkeiten seine Initiative immer wieder benutzt werden konnte. Immerhin ist in der Gegenwart das Christentum beinahe von allem Schlimmen gereinigt. Und wir haben mit Franziskus einen Papst, der näher an Jesus ist als alle

Martin Jäggle: Christlich geht anders, weil …

… das Christentum in der Geschichte schmerzlich lernen musste, wie Abgrenzung, Ausgrenzung und Dämonisierung das Zusammenleben in Vielfalt vergiftet und eine Gesellschaft spaltet. Jahrhunderte lang war es unmöglich, als religiös Verschiedene gut zusammenleben zu können, wie die Blutspur christlicher Konfessionskriege zeigt. Der absolute Tiefpunkt war die Schoa, an der Kirchen maßgeblichen Anteil hatten. Doch sie

Sr. M. Andreas Weißbacher: Christlich geht anders, weil …

Ständiges Wirtschaftswachstum, nur gesehen im Hinblick auf Quantität, wie es derzeit ständig gefordert wird, ist in einer begrenzten Welt nicht möglich. Es gilt, die Enzyklika Laudato Sí sorgfältig zu studieren, wenn „das Andere“ zur heutigen Konsum- und Verbrauchergesellschaft benannt werden soll. „Die christliche Spiritualität schlägt ein anderes Verständnis von Lebensqualität vor und ermutigt zu einem

Georg Datterl: Christlich geht anders, weil …

… weil so wie die Juden, auch die Christen von Anfang an sich als Kontrastgesellschaft sahen, an denen das Reich Gottes sichtbar werden könnte. Das gelingt nicht immer –aber einen Versuch ist es immer wert! Prof. Mag. DDr. Georg DatterlSchwerpunkt soziale und politische Erwachsenenbildung

Gerti Rohrmoser: Christlich geht anders, weil …

Wir alle wünschen uns ein „gutes Leben“. Als Christinnen und Christen, die ihren Glauben ernst nehmen, wissen wir, dass das nicht bedeuten kann, dass wir nur auf uns selbst schauen, und uns alle anderen Menschen „wurscht“ sind. Christlich geht einfach anders! Wir sind vom Evangelium dazu aufgerufen, als „Salz der Erde“ zu wirken. Salz wird

Philipp Kuhlmann: Christlich geht anders, weil …

Ich habe oft den Eindruck, dass Menschen Ihr Gewissen gegen eine Marktgläubigkeit eingetauscht haben. Der Markt soll alles regeln. Damit ist man die eigene Verantwortung los. Wer Arbeit bekommt, regelt der Arbeitsmarkt. Wer verhungert, regelt der Lebensmittelmarkt. Christlich geht anders: Der Mensch muss Träger, Schöpfer und Ziel aller gesellschaftlichen Einrichtungen sein. In einer christlichen Weltordnung