ACHTUNG verschoben auf Frühjahr 2020! Wir informieren Sie rechtzeitig über den neuen Termin! Schwerpunkttag “Christlich geht anders” im BH Schloss Puchberg, Wels

Begegnungen, Vorträge, Diskussionen, Gespräche, Workshops und Hoffnungen am Samstag, den 14.12.2019 von 10 – 17 Uhr im Bildungshaus Schloss Puchberg bei Wels

Programmablauf:

10:00 Begrüßung und Einstiegsrunde
Referate mit anschließender Diskussion

Die Frage nach dem Menschen wachhalten
Pastorale Herausforderungen in Zeiten der Bedrohung der Menschenwürde
Assoz.-Prof. in MMag.a Dr.in Regina Polak MAS
Leiterin des Instituts für Praktische Theologie der Universität Wien

Die Würde des Menschen ist eine der zentralen theologischen Grundlagen politischer Stellungnahmen der Kirche. Aber wird dieser ethische Apell in unseren westlichen Gesellschaften überhaupt noch verstanden? Regina Polak skizziert in ihrem Vortrag die zeitgenössischen Bedrohungen der Menschenwürde: die meritokratische, die rassistische, die materialistische und die nihilistische Bedrohung. Sie alle machen auch vor Kirchentüren nicht Halt. Zugleich lassen sich in Kirche wie Gesellschaft aber auch zahlreiche Hoffnungsorte für ein neu erwachtes Bewusstsein für diese fundamentale Glaubenserfahrung erkennen, die ebenfalls beschrieben werden. Im Anschluss daran entwickelt die Referentin Perspektiven und Handlungsoptionen für die Pastoral.

Solidarität und Sozialstaat
Zu einer grundsätzlichen Haltung der Christinnen und Christen
Dir.in MMag.a Dr.in Magdalena Holztrattner MA
Direktorin der Katholischen Sozialakademie Österreichs

Solidarität ist der Kitt einer stabilen und friedlichen Gesellschaft. Sie ist auch ein Seinsprinzip, das, so erklärt die Katholische Soziallehre, eine grundlegende Haltung aller ChristInnen sein soll.
Rechtlich und damit nachhaltig organisierte Solidarität wurde im modernen Sozialstaat eingeschrieben: Individuelle Krisen wie Arbeitslosigkeit, Alter oder Krankheit werden solidarisch von der Gesellschaft getragen und abgesichert. Allerdings wurde in den letzten Jahrzehnten der Sozialstaat geschwächt. Bedürftige Menschen und Gruppen werden systematisch abgewertet, was sich in der politischen Sprache, in gesellschaftlichen Bildern und zuletzt in Gesetzen – „Sozialhilfe neu“ – niederschlägt. Christliche Kirchen fordern ebenso lange eine staatlich gesicherte Solidarität.

12:00 MITTAGESSEN

13:30 Themen vertiefen, sich vernetzen und aktiv werden

Die Initiative „Christlich geht anders“
Anlass, Programmatik, Personen und Aktivitäten
Mag.a Gabriele Kienesberger
Koordinatorin der Initiativgruppe „Christlich geht anders“ und Diözesansekretärin der Katholischen ArbeitnehmerInnenbewegung der Erzdiözese Wien

„Christlich geht anders“ setzt sich, unterstützt von tausenden Frauen und Männern, auf Basis des Ökumenischen Sozialwortes für einen starken Sozialstaat und eine gerechtere Verteilung der Ressourcen und Chancen in der Gesellschaft ein.
Die 6 Grundsatzstatements – Reden wir darüber!

16:45 Liturgischer Abschluss

Weitere Infos und Anmeldung …
(Anmerkung: Sollte der Anmeldebutton auf der Homepage des Bildungshauses nicht funktionieren, schicken Sie bitte eine Anmeldung an puchberg@dioezese-linz.at)

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