Redaktion

Zur Nationalratswahl 2019: Streiten für’s Gemeinwohl

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Demokratie erfordert beständiges Ringen um tragfähige Lösungen für alle Das Bündnis aus kirchlichen Organisationen „Christlich geht anders. Solidarische Antworten auf die soziale Frage“ macht sich stark für ein Politikverständnis, das sich dem fordernden Prozess des Aushandelns zwischen VertreterInnen unterschiedlicher Zukunftskonzepte stellt und BürgerInnen sowie Zivilgesellschaft hört und beteiligt. Die politisch Verantwortlichen müssen dabei die wichtige

14.10. Buchpräsentation “Christlich geht anders”

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Solidarisch antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen. BUCHPRÄSENTATIONEN WIEN: Montag, 14.10.2019, 18 Uhr, Curhaus, Stephanisaal, Stephansplatz 3, 1010 Wienmit Magdalena Holztrattner und Stephan SchulmeisterAnmeldungen bis 10.10. an info@christlichgehtanders.at INNSBRUCK:Mittwoch, 20.11.2019, 19 Uhr, Haus der Begegnung, Rennweg 12mit Magdalena Holztrattner u. Markus Inama LINZ:Montag, 10.2.2020, 19 Uhr, Haus der Fraumit Lucia Göbesberger, Heinz Mittermayr, Gabriele Kienesberger Christlich geht

Traude Novy: Sparen im System

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Genug ist genug! Ich bin selten einer Meinung mit unserem jungen Altbundeskanzler, aber auch für mich gilt derzeit sein Ausspruch „Genug ist genug“. In den Wochen seit dem Ibiza-Video, durch das Österreich nachhaltig beschädigt wurde, hat sich für mich persönlich aber auch gesamtgesellschaftlich vieles verändert. Aber der Reihe nach: Ich habe in den letzten Wochen

Promis spielten Das Spiel_Christlich geht anders

Im Otto-Mauer-Zentrum wurde in der Langen Nacht der Kirchen 2019 Das Spiel_Christlich geht anders gespielt. Christoph Konrath, Jurist und PolitikwissenschaftlerRegina Petrik, Abg.z.Burgenländischen LandtagTraude Novy, kfb, BloggerinAbt Johannes Jung, SchottenstiftCecily Corti, VinziRastChristine Mayrhuber, Ökonomin WIFOWalter Rijs, Präsident der Kath. Aktion WienGabriele Kienesberger, Spielleiterin Foto: F. Vock Mit Aktionskarten „Verkehrtes Tabu“, „Pantomime“, „Quiz“ zum Thema „Solidarität/Sozialpolitik“ forderten

Klimaschutz: In “Langer Nacht” hieß es “#Wir sind Greta!?”

Podiumsgespräch zu klimapolitischen Themen und Herausforderungen 24. Mai 2019 Das Begegnungszentrum Quo Vadis war in der Langen Nacht der Kirchen am 24. Mai 2019 Ort eines Podiumsgespräches, zu dem Christlich geht anders, die Katholische Jungschar Österreich und die Ordensgemeinschaften geladen haben: „Vorleben, reden und informieren ist ganz entscheidend“, sagt Philipp Molitor von den #FridaysForFuture-Demonstrationen. vlnr:

Hans Schelkshorn: Verteidigung des christlichen Abendlandes?

Zur Ideologie der Neuen Rechten in Europa In zahlreichen Staaten bestimmen seit vielen Jahren neorechte Parteien in zunehmendem Ausmaß das politische Geschehen in Europa. Die Bewegungen von Le Pen, dem Flamsblock bis hin zur FPÖ und jüngst die Afd in Deutschland stellen sowohl die liberale Demokratie als auch das Friedensprojekt der Europäischen Union in Frage.

Mauthausen Komitee: Offener Brief

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Herrn Bundeskanzler Sebastian KURZ Bundeskanzleramt Ballhausplatz 2 1010 Wien bundeskanzler@bka.gv.at Wien, 9. April 2019 Offener Brief Sehr geehrter Herr Bundeskanzler! Seit vielen Jahren engagieren wir uns gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus. Nun müssen wir feststellen, dass diese menschenverachtenden Strömungen immer mehr zunehmen. Die Zahl der rechtsextremen Straftaten in Österreich war auch 2018 wieder erschreckend hoch.

Werner Freistetter: Solidarität in der kirchlichen Sozialverkündigung

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Im Apostolischen Schreiben Evangelii Gaudium bedauert Papst Franziskus, dass sich das Wort Solidarität heute „ein wenig abgenutzt“ habe und „manchmal falsch interpretiert“ werde. Dabei bedeute es „viel mehr als einige gelegentliche großherzige Taten“ (188). Sie sei die „spontane Reaktion dessen, der die soziale Funktion des Eigentums und die universale Bestimmung der Güter als Wirklichkeiten erkennt,

Margit Appel: Sozialstaat im Umbau

Von sozialen Rechten zur Sozialinvestition? Dieser Beitrag befasst sich mit einem seit den 2010er Jahren in Gang gebrachten Paradigmenwechsel. Soziale Rechte und sozialer Schutz sollen demnach nicht primäre Aufgabe sozialstaatlichen Handelns sein, sondern Investitionen in die BürgerInnen, die sich rechnen.Dass dieses Denken schon die konkrete (Sozial-)Politik und den medialen Diskurs erreicht hat, ist bereits bei

Traude Novy: Geschichtsvergessenheit

Vor kurzem konnte man noch sagen „wehret den Anfängen“ wenn durch Amtsträger demokratische Gepflogenheiten Richtung autoritärem Staat verändert wurden. Über Anfänge scheinen mir aber die derzeitigen Versuche der Regierungsparteien, Menschenrechte und demokratiepolitisches Handeln in Frage zu stellen, weit hinaus zu gehen. Verbale Entgleisungen, wie der Ausspruch, dass das Recht der Politik zu folgen habe, waren

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