Redaktion

Traude Novy: Christlich-sozialer Wertewandel?

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Ich habe mein Leben lang die jeweilige Regierung kritisiert. Das ist für eine Christin auch nicht verwunderlich, denn die an der Macht Befindlichen haben zumeist jene im Auge, die sich am nachdrücklichsten Gehör verschaffen können und das sind selten die, für die wir uns als Christinnen und Christen einsetzen müssen.  Denn unser christliches Selbstverständnis verlangt,

Wirtschaft geht anders!

Das Ganze der Wirtschaft sehen und verstehen. Lernen Sie das 5-Sektoren Modell von Luise Gubitzer kennen, das ein erweitertes Verständnis von Wirtschaft ermöglicht. Ein Verständnis, welches Sorgearbeit und Eigenversorgung ohne Profit als wichtigste Voraussetzung für das Funktionieren des Gesamtsystems versteht und sichtbar macht. Im Zusammenspiel von Wissenschaft, Führungskräften und Medien wird ein mystischer Schleier um

Fürchtet euch nicht!?

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Offener Weihnachtsbrief der kfb Wien an die Bundesregierung. Sehr geehrte Mitglieder der Bundesregierung,wir Christinnen und Christen hören in unseren Kirchen im Advent die prophetischen biblischen Schriften, die unsere soziale Verantwortung einfordern. Die Herbergssuche, die Geburt in einem Stall, die Verkündigung der Geburt Christi an die Hirten und das Wort des Engels „Fürchtet euch nicht“ machen

Ulrich Wanderer: Christlich geht anders, weil …

… “denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen” Geht es denn deutlicher?  Wie kann man die Tätigkeit der VinziWerke besserbeschreiben, als mit den Worten Jesu, wie sie im Matthäusevangelium festgehalten sind?

Bernhard Leubold: Sozialhilfe neu

Geldleistungen kürzen und besonders Bedürftige bestrafen. Die österreichische Bundesregierung beschloss am 28.11.2018 eine Reform der Bedarfsorientierten Mindestsicherung (BMS). Aktuell (Stand 2017) beziehen 307.853 Personen BMS (davon 34% Frauen, 31% Männer und 35% Kinder). Bloß 10% erhielten den maximal möglichen Betrag, während ein großer Teil (Wien 2016: 64%) „AufstockerInnen“ waren: BezieherInnen äußerst geringer Einkommen (sowohl Erwerbseinkommen

Hans Riedler: Christlich geht anders, weil …

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… die Mindestsicherung neu schon wieder in die falsche Richtung geht. Die Bundesregierung plant, die Mindestsicherung für ganz Österreich zu vereinheitlichen – das ist unterstützungswürdig. Zwei der bisher bekannt gewordene Details sind jedoch entschieden abzulehnen und würden sicher wieder von den Höchstgerichten aufgehoben: Eine fünfjährige Wartefrist für EU-Bürger und sonstige Drittstaatsangehörige einzuführen „geht am Zweck

Traude Novy: Wirtschaft, Soziales und Umwelt gemeinsam denken!

Black Friday. Anlässlich des 60 jährigen Jubiläums der Aktion Familienfasttag hat die Katholische Frauenbewegung zu einem Symposium geladen. Diese Veranstaltung befasste  sich, angesichts der tiefgreifenden Herausforderungen unserer Zeit, mit dem dringend gebotenen ökonomischen, ökologischen und sozialen Wandel und der Rolle der Frauen in diesem Prozess. Eine Woche nach dieser beeindruckenden Veranstaltung wurde mir die Dringlichkeit

Betriebsseelsorge St. Pölten: Wer redet hier von Gerechtigkeit?!

Stellungnahme der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diözese St. Pölten, die im Bereich Kirche und Arbeitswelt tätig sind. „Sie können und wollen nicht schweigen zur aktuellen Situation im Bereich der Arbeitsmarktpolitik.“ Wer redet hier von Gerechtigkeit?! In der öffentlichen Debatte werden im Augenblick Begriffe verschönt oder gedreht. Wir hören vom Arbeitslosengeld Neu und gemeint ist damit

Traude Novy: Die Seele Europas hat es nie gegeben

Neulich war ich bei einer Veranstaltung der wichtigen Initiative „Christlich geht anders“. Unter dem Titel „Verliert Europa seine Seele“ wurde da von Personen des öffentlichen Lebens über die Rolle Europas in den derzeit bewegten Zeiten gesprochen. Ich merkte, wie mein Unbehagen mit den trotz kritischer Anklänge doch sehr positiven Bild der EU als Friedensprojekt und

Regina Polak: Keine Partei in Europa betreibt offensive Armutsbekämpfung

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Wien, 06.10.2018 (KAP) Die Armutsfrage wird in der Gesellschaft ausgeblendet, und gewisse Gruppen werden stigmatisiert und beschuldigt, anderen auf der Tasche zu liegen: Das betonten die Pastoraltheologin Regina Polak und Diakoniedirektorin Maria Katharina Moser bei einer Podiumsdiskussion der Initiative “Christlich geht anders” am Freitagabend in Wien. Auch der ÖVP-Delegationsleiter im Europaparlament, Othmar Karas, nahm an

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