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Soziale Gerechtigkeit ins Zentrum der Gesellschaft rücken

Diskussionsabend zur Initiative “Christlich geht anders” im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen im “Quo Vadis” in Wien – P. Helm für breiten Diskurs über Inhalte christlicher Politik Wien, 10.06.2017 (KAP) Politik, “die den Namen christlich wirklich verdient”, stand bei der Langen Nacht der Kirchen im Mittelpunkt einer Veranstaltung im Ordenszentrum “Quo Vadis”. Zum Thema

Martin Schenk: Der autoritäre Pfad

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Der autoritäre Pfad ist ein Lernprogramm aus Ungarn, Polen und auch anderswo. Der erste Schritt besteht darin gegen Minderheiten zu mobilisieren. Das können Flüchtlinge sein, oder Roma, jedenfalls Gruppen, die sich gut eignen zu den „Anderen“ gemacht zu werden. „Othering“ nennt diesen Vorgang die Forschung. Das Böse kommt von außen, das ist die Grundfigur. Im

Stephan Schulmeister: Wir sind aufeinander angewiesen

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Ich unterstütze diese Bewegung, weil die große Mehrheit der Menschen in Österreich nicht glaubt, dass wir alle nur Individuen sind, die nach ihrem persönlichen Vorteil streben durch Konkurrenz mit den anderen. Sie wissen: Wir sind aufeinander angewiesen und es geht uns gut, wenn es auch anderen gut geht. Die meisten ÖsterreicherInnen wollen einen starken Sozialstaat

9.6.17 “Christlich geht anders” in der Langen Nacht der Kirchen

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„Christlich geht anders. Solidarische Antworten auf die soziale Frage“ Ort: Quo vadis, 1010 Wien, Stephansplatz 6 Zeit: 9. 6. 2017 21-22 Uhr Gespräch: Stephan Schulmeister, Wirtschaftsforscher; Vera Hofbauer, Vorsitzende der Katholischen Jugend Österreich; P. Franz Helm SVD, Ordensgemeinschaften; Sr. Karin Weiler CS, Caritas Socialis Interaktive Auseinandersetzung mit den Grundanliegen von “Christlich geht anders” Veranstalter: Schwesterngemeinschaft

Veronika Pernsteiner: 12-Stunden-Tag: Rückschritt auf dem Weg zur Gleichstellung der Geschlechter

„Desaster“ für Alleinerziehende: Katholische Frauenbewegung und Plattform für Alleinerziehende zum „Tag der Arbeit“ [Wien, 27.4.2017, PA] Gegen eine generelle Ausweitung der zulässigen Höchstarbeitszeit auf zwölf Stunden pro Tag treten die Katholische Frauenbewegung Österreichs und die Österreichische Plattform für Alleinerziehende anlässlich des „Tags der Arbeitslosen“ am 30. April und des „Tags der Arbeit“ am 1. Mai

Klaus Heidegger: Stolz auf die “verbeulte” Kirche

Zum Himmelfahrtstag können wir feststellen: Eine himmlische Welt hier unten ist möglich. Den Himmel überlassen wir den Engeln und den Spatzen.“ Es ist der bekannteste Satz aus dem „Wintermärchen“ von Heinrich Heine. 200 Jahre später hat sein Bonmot nichts an Aussagekraft eingebüßt. Auch am heutigen Himmelfahrtstag soll dieses „neue“, dieses „bessere Lied“ gesungen werden. Es

Markus Blümel: Solidarische Antworten zur gesellschaftlichen Polarisierung

Katholische, evangelische und orthodoxe ChristInnen in Österreich haben unter dem Titel „Christlich geht anders. Solidarische Antworten auf die soziale Frage“ gemeinsam Stellung bezogen, insbesondere zur gesellschaftlichen Polarisierung und zu den bedrückendsten Problemen unserer Zeit, wie wachsende soziale Ungleichheit, steigende Arbeitslosigkeit und prekäre Beschäftigung, wachsende Armut und die Not geflüchteter Menschen. Der Hintergrund: Besonders die neoliberale

Regina Polak: Frauen sind “Treiberinnen” einer solidarischen Weltordnung

Salzburg, 13.05.2017 (KAP) Mit einem Gottesdienst und einem Festakt in der Salzburger Basilika Maria Plain feierte die Katholische Frauenbewegung Österreichs (kfbö) am Freitag ihr 70-jähriges Bestehen. “Mystik und Widerstand” postulierte die Pastoraltheologin Regina Polak in ihrer Festrede vor rund 200 Festgästen aus Politik, Kirchen und Frauenverbänden angesichts aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen und eines wachsenden Autoritarismus als

Bischof Manfred Scheuer: Arbeit so gestalten, dass man gesund bleibt

Grundsätze für “gute Arbeit” hat der Linzer Diözesanbischof Manfred Scheuer am Dienstag als Gastredner vor der oberösterreichischen Arbeiterkammer skizziert. Gute Arbeit sei untrennbar verbunden mit Respekt, Anerkennung, Wertschätzung und Recht auf Mitbestimmung und sei eine “wichtige Voraussetzung für seelisches Wohlbefinden”, sagte der Bischof bei der Vollversammlung in Linz. Arbeit müsse jedoch so gestaltet werden, dass

Was heißt da “Genderwahn”?

Ein Interview mit Michaela Moser, Theologin, promovierte Philosophin und Professorin am Ilse Arlt Institut für soziale Inklusionsforschung, Fachhochschule St. Pölten, im Rahmen von „angefragt“, der neuen Gesprächsreihe der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, Copyright Katholische Frauenbewegung.