Wer ist dabei?

Ulrich Wanderer: Christlich geht anders, weil …

… “denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen” Geht es denn deutlicher?  Wie kann man die Tätigkeit der VinziWerke besserbeschreiben, als mit den Worten Jesu, wie sie im Matthäusevangelium festgehalten sind?

Hans Riedler: Christlich geht anders, weil …

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… die Mindestsicherung neu schon wieder in die falsche Richtung geht. Die Bundesregierung plant, die Mindestsicherung für ganz Österreich zu vereinheitlichen – das ist unterstützungswürdig. Zwei der bisher bekannt gewordene Details sind jedoch entschieden abzulehnen und würden sicher wieder von den Höchstgerichten aufgehoben: Eine fünfjährige Wartefrist für EU-Bürger und sonstige Drittstaatsangehörige einzuführen „geht am Zweck

Stephanie Schebesch-Ruf: Christlich geht anders, weil …

… Kinderarmut einschränkt, ausgrenzt und uns alle angeht. Jedes fünfte Kind bzw. jeder fünfte Jugendliche in Österreich ist armuts- bzw. ausgrenzungsgefährdet. Was wir im Moment erleben, ist ein Land, das umgebaut wird auf Kosten von Frauen, MigrantInnen und derer, die keine dicke Brieftasche haben. Das deckt sich weder mit der christlichen Haltung der Katholischen Jungschar,

Judith Pühringer: Christlich geht anders, weil …

… wir Arbeit neu diskutieren, neu bewerten und neu verteilen müssen. Die Arbeitswelt ist im Umbruch. Das Versprechen, dass es Arbeit für alle gibt, die arbeiten wollen, hält längst nicht mehr. Immer mehr Menschen werden vom Arbeitsmarkt und damit von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen: Ältere Personen ebenso wie Menschen mit gesundheitlichen Schwierigkeiten oder Frauen und Männer

Martin Obermeir-Siegrist: Christlich geht anders, weil …

… nicht die Herkunft eines Menschen zählt, sondern „der Glaube, der durch die Liebe tätig ist“ (Galater 5,6). Der Glaube, den uns Jesus Christus vorgelebt hat, ist im Kern Vertrauen auf Gott und Hinwendung zu unseren Mitmenschen. Wer von Gottes Liebe ergriffen wird, wer fest darauf vertraut: „Ich bin von Gott geliebt. Gott sorgt für

Simon Ebner: Christlich geht anders, weil …

…christlicher Glaube Hoffnung und Zuversicht ausstrahlt. Politik, die auf einem christlichen Fundament begründet ist, hat eine positive Botschaft. Sie stellt das Wohl des Menschen als Abbild Gottes und die Bewahrung der Schöpfung in den Mittelpunkt.Sie ist nicht naiv oder weltfremd. Sie nennt Probleme beim Namen, auch wenn es sich dabei um unangenehme Wahrheiten handelt.Sie hetzt

Hans Peter Hurka: Christlich geht anders, weil …

Anerkennung und Achtung der gleichen Würde aller Menschen, Hilfe denen, die Hilfe brauchen zu gewähren, ehrlich und offen allen Menschen zu begegnen, gerechter Lohn und faire Preise sowie ein gemeinschaftsfördernder Umgang mit Eigentum gehören zum Kern der christlichen Botschaft. Dementsprechend verhindert eine christlich geprägte Gemeinschaft Entsolidarisierung, Ausbeutung von Mensch und Natur, Diskriminierung oder Leistungsprämissen, die

Lisa Sterzinger: Christlich geht anders, weil …

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… es für eine Regierung erste Priorität sein sollte, Menschenrechtsverträge umzusetzen, die Vorrang gegenüber Freihandels- und Finanzverträgen haben sollten! “Die Würde des Menschen ist unantastbar” heißt es schon in der Präambel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.Im Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte und im Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Menschenrechte wurde die

Edwin Matt: Christlich geht anders, weil …

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… uns die Auseinandersetzung mit dem Anderen, den Armen, dem Fremden und dem Wandel nie erspart bleibt. Diese Auseinandersetzung zuzulassen und zu leben, ist christlich. Das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich arbeitet für Gesundheit in der Einen Welt. Wir unterstützen die Initiative christlich geht anders, weil ein besseres Verständnis komplexer und auch globaler Zusammenhänge hilft, vereinfachende Lösungsversprechen zu

Hans-Peter Lang: Christlich geht anders, weil …

Schaffen wir es, die wir in den reichen Ländern der Erde leben, uns auf eine solidarische Lebensweise umzustellen, zu teilen und allen Menschen eine Chance auf ein menschenwürdiges Leben zu geben? Die Propheten des Alten Testaments wie Jesaja oder Amos beklagten die verbreitete Ungerechtigkeit und Ausbeutung in ihrem Volk und sagten schlimme Folgen voraus. Auch

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