Wer ist dabei? - Page 3

Sr. M. Andreas Weißbacher: Christlich geht anders, weil …

Ständiges Wirtschaftswachstum, nur gesehen im Hinblick auf Quantität, wie es derzeit ständig gefordert wird, ist in einer begrenzten Welt nicht möglich. Es gilt, die Enzyklika Laudato Sí sorgfältig zu studieren, wenn „das Andere“ zur heutigen Konsum- und Verbrauchergesellschaft benannt werden soll. „Die christliche Spiritualität schlägt ein anderes Verständnis von Lebensqualität vor und ermutigt zu einem

Georg Datterl: Christlich geht anders, weil …

… weil so wie die Juden, auch die Christen von Anfang an sich als Kontrastgesellschaft sahen, an denen das Reich Gottes sichtbar werden könnte. Das gelingt nicht immer –aber einen Versuch ist es immer wert! Prof. Mag. DDr. Georg DatterlSchwerpunkt soziale und politische Erwachsenenbildung

Gerti Rohrmoser: Christlich geht anders, weil …

Wir alle wünschen uns ein „gutes Leben“. Als Christinnen und Christen, die ihren Glauben ernst nehmen, wissen wir, dass das nicht bedeuten kann, dass wir nur auf uns selbst schauen, und uns alle anderen Menschen „wurscht“ sind. Christlich geht einfach anders! Wir sind vom Evangelium dazu aufgerufen, als „Salz der Erde“ zu wirken. Salz wird

Philipp Kuhlmann: Christlich geht anders, weil …

Ich habe oft den Eindruck, dass Menschen Ihr Gewissen gegen eine Marktgläubigkeit eingetauscht haben. Der Markt soll alles regeln. Damit ist man die eigene Verantwortung los. Wer Arbeit bekommt, regelt der Arbeitsmarkt. Wer verhungert, regelt der Lebensmittelmarkt. Christlich geht anders: Der Mensch muss Träger, Schöpfer und Ziel aller gesellschaftlichen Einrichtungen sein. In einer christlichen Weltordnung

Wolfgang Palaver: Christlich geht anders, weil …

… wir in einer von wachsenden Ängsten bestimmten Welt Menschen brauchen, die sich im Geist der Hoffnung, für die Ärmsten einsetzen und durch ihr aktives Engagement Spaltern und populistischen Vereinfachern den Wind aus den Segeln nehmen. Wolfgang PalaverUniversität Innsbruck http://systheol.uibk.ac.at/palaver

Christian Felber: Christlich geht anders, weil …

Christlich geht anders als chrematistisch und kapitalistisch, weil Geld nicht der Zweck des Wirtschaftens ist, sondern das gemeinsame Wohl aller Menschen und Kreaturen. Deshalb sollte jede Investition darauf geprüft werden, wie sie sich auf den sozialen Zusammenhalt und eine gerechte Verteilung auswirkt – eine obligatorische “Gemeinwohl-Prüfung” durch Banken und Börsen könnte das leisten. Unternehmen sollten

David Steindl-Rast: Christlich geht anders, weil …

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Christliche Werte erscheinen mir als Christ für die Politik wichtig, wenn sie allgemein menschliche Werte unterstreichen. Bei meinem Einsatz im politischen Leben, geht es mir nicht darum, Christliches gegen Nichtchristliches auszuspielen, sondern darum, für Menschlichkeit einzutreten, wo unmenschliches Verhalten droht. Menschlich handeln wir, wenn wir bei politischen Entscheidungen u.A. Folgendes ernst nehmen: Wir sind eine

Olivier Dantine: Christlich geht anders, weil …

Solidarität mit den Verletzlichen, die Suche nach Gerechtigkeit und ein menschenwürdiges Leben für alle, das Bemühen um Frieden und um Bewahrung der Schöpfung und damit der Grundlage für das Leben der nächsten Generationen, das sind Maßstäbe für die christliche Verantwortung. Eine Politik, die sich auf das christliche Erbe unseres Landes beruft, muss sich daran messen

Erzbischof Lackner und Kath. Aktion Salzburg: Christlich geht anders, weil …

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„In welcher Gesellschaft wollen wir leben?“, das ist die Frage, die sich die InitiatorInnen – darunter viele Ordensleute – von „Christlich geht anders“ stellen. Derzeit werde in Österreich immer mehr auf dem Rücken von Mindestsicherungs-Beziehern, Flüchtlingen sowie Arbeits- und Obdachlosen Politik gemacht, mit Sündenbock- und Spaltungsmechanismen sowie einer Verrohung der Sprache. Der Franziskaner und Erzbischof