Wer ist dabei? - Page 4

Regina Augustin und Esther Handschin: Christlich geht anders, weil …

… wir uns als Christinnen nicht vereinnahmen lassen. Als ökumenisch engagierte Frauen treten wir ein für eine christliche Vielfalt und damit für die Vielfalt in der Gesellschaft. Christlich geht anders, weil wir als Christinnen das Evangelium im Alltag leben. Dazu gehört die Solidarität mit sozial Benachteiligten, mit Flüchtlingen, mit Armutsgefährdeten, mit Menschen mit Beeinträchtigungen, mit

Michael Willam: Christlich geht anders, weil …

Ich habe mich dieser Kampagne angeschlossen, weil ich der tiefen Überzeugung bin, dass Christsein ohne eine solidarische Haltung gegenüber den Schwachen, gegenüber jenen am Rande der Gesellschaft, gegenüber jenen Menschen, die geflüchtet, gescheitert oder zu kurz gekommen sind im Leben seinen innersten Kern und letztlich seine Legitimation verliert. Menschen, die solidarisch sind, treten füreinander ein

Bert Brandstetter: Christlich geht anders, weil …

Wie geht christlich eigentlich? Früher war alles ganz einfach. Da hat gegolten, was im Katechismus gestanden ist und was der Pfarrer gesagt hat und damit war das Thema erledigt. Dort, wo es sich nicht ausgegangen ist, war der Beichtstuhl der Ort, wo alles wieder ins rechte Lot kam. Die Kirche war für das Leben zuständig.

Franz Helm: Christlich geht anders, weil …

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Ich unterstütze die Initiative „Christlich geht anders“, weil ich für unser Land eine Politik möchte, die die Bezeichnung „christlich“ wirklich verdient. Es geht mir um eine Politik, die einen solidarischen Fokus legt auf Menschen am Rand und Situationen, wo das Leben unter die Räder kommt: Flüchtlinge, sozial Benachteiligte, armutsgefährdete Kinder und Alleinerziehende, Frauen, Klimawandel, Artensterben

Christian Leonfellner: Christlich geht anders, weil …

Christlich zu sein heißt, sich einzumischen, wenn Menschen unter Druck geraten, wenn ein würdiges, selbstbestimmtes Leben nicht möglich ist. Die Leistungen unseres Sozialstaates ermöglichen allen, schwierige Zeiten zu durchtauchen und verhindern ein unwiderrufliches Unter-die-Räder-kommen. Diesen solidarischen Gedanken eines guten Miteinanders sehe ich aktuell immer weiter in den Hintergrund gedrängt. Die politische Entscheidung, die Mindestsicherung zu

Christoph Konrath: Christlich geht anders, weil …

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„Nächstenliebe“ sei keine taugliche Grundlage für Politik höre ich oft von Menschen, die sich für eine „christlich“ geprägte Politik und Gesellschaft aussprechen. Ich stimme Ihnen durchaus zu, denn „Nächstenliebe“ und ein Verlassen auf individuelle Wohlmeinung reichen für politisches Handeln und staatliche Organisation nicht aus. Ebenso wenig reicht es aber, „christlich“ auf ein kulturelles Bekenntnis zu

Georg Plank: Christlich geht anders, weil …

Ein menschenwürdiges Leben und eine schöpfungsgerechte Zukunft für alle sind möglich. Alles dazu Notwendige hat Gott bereits geschenkt. Alle Menschen guten Willens sollten dieses Potential nutzen – gemeinsam, uneigennützig, liebevoll, klug und kühn – egal aus welcher persönlichen Motivation und Glaubenshaltung. Ich bin überzeugt, dass die Kreativität, die Talente und die Ressourcen in ausreichender Fülle

Antonia Indrak-Rabl: Christlich geht anders, weil …

Familien sind in steigendem Ausmaß von Belastungen betroffen: fehlende Wertanpassungen bei finanziellen Leistungen, mangelnde Berücksichtigung von Familienarbeit in Steuerrecht und Sozialversicherung oder fehlende Wahlmöglichkeiten bei der Kinderbetreuung sind nur einige dieser Punkte. Der Katholische Familienverband der Erzdiözese Wien setzt sich für eine faire Familienpolitik ein, die Eltern Zeit und Raum für ihre Kinder gibt. Ausreichende

Evangelische Frauenarbeit setzt Zeichen gegen soziale Kälte

Mit der Kampagne „Christlich geht anders“ hat sich die Evangelische Frauenarbeit in Österreich (EFA) solidarisch erklärt. Der Beschluss zur „aktiven Unterstützung“ der Kampagne erfolgte einstimmig am Sonntag, 30. April, im Rahmen der Frühjahrskonferenz. Mit dem Grundsatzstatement „Christlich geht anders. Solidarische Antworten auf die soziale Frage“ haben sich engagierte ChristInnen und VertreterInnen katholischer, evangelischer und orthodoxer

Christian Haidinger: Christlich geht anders, weil …

Fachleute schätzen, dass ohne Sozialstaat über 40 Prozent der Menschen in Österreich armutsgefährdet wären – was wiederum bedeutet, dass die caritative Tätigkeit der Ordensgemeinschaften nur Ergänzung, kein Ersatz für den Sozialstaat sein kann. In dieser Zeit der wachsenden sozialen Ungleichheit und Unsicherheit müssen wir uns als Ordensgemeinschaften für solidarische Antworten auf die brennenden sozialen Fragen