Redaktion

Martin Obermeir-Siegrist: Christlich geht anders, weil …

… nicht die Herkunft eines Menschen zählt, sondern „der Glaube, der durch die Liebe tätig ist“ (Galater 5,6). Der Glaube, den uns Jesus Christus vorgelebt hat, ist im Kern Vertrauen auf Gott und Hinwendung zu unseren Mitmenschen. Wer von Gottes Liebe ergriffen wird, wer fest darauf vertraut: „Ich bin von Gott geliebt. Gott sorgt für

4.10.2018 Podiumsdiskussion: Verliert Europa seine Seele?

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                  VERLIERT EUROPA SEINE SEELE? Sozialstaat, Menschenrechte und Friedensunion unter Druck Populismus, Autoritarismus, Umgang mit Menschen auf der Flucht sind Anzeichen, dass Sozialstaat, Menschenrechte und europäische Friedensunion schwer unter Druck stehen. Auf welchem Fundament steht unser Europa (noch)? Wohin verändert sich Europa? Ist die Europäische Union ein

Martin Jäggle: Der Sorge um Arme und Fremde Vorrang geben

Zu Mt 28,16-20: Ein starkes, ja ein fulminantes Stück sind die soeben gehörten fünf letzten Verse des Evangeliums nach Matthäus. Diese Qualität des Abschlusses ist charakteristisch für alle Meisterwerke. Der Abschluss wird zum Ausblick. Der Blick der Hörenden und Lesenden wird auf das Leben und die Zukunft gerichtet. Der Auftrag „macht alle Völker zu meinen

Sozialpolitik muss Menschen vom Rand in die Mitte holen

Diskussion in der Langen Nacht der Kirchen 2018 zur österreichischen Sozialpolitik: Die Diskussion in voller Länge (55:21min) aufgezeichnet von Friedel Hans: https://www.youtube.com/watch?v=jYrxBXxTcL8&feature=youtu.be       Reflexionen zur Sozialpolitik “Es braucht eine klare Entscheidung in der Politik heute: Wollen wir eine Ansammlung von ‘Ich-AGs’ oder eine ‘Wir-AG’ bilden?”: Das hat der frühere österreichische Caritas-Präsident Franz Küberl

Simon Ebner: Christlich geht anders, weil …

…christlicher Glaube Hoffnung und Zuversicht ausstrahlt. Politik, die auf einem christlichen Fundament begründet ist, hat eine positive Botschaft. Sie stellt das Wohl des Menschen als Abbild Gottes und die Bewahrung der Schöpfung in den Mittelpunkt.Sie ist nicht naiv oder weltfremd. Sie nennt Probleme beim Namen, auch wenn es sich dabei um unangenehme Wahrheiten handelt.Sie hetzt

Traude Novy: Leistung muss sich lohnen

In einem bin ich ganz der Meinung der neuen österreichischen Bundesregierung – Leistung muss sich lohnen. Worin allerdings diese Leistung besteht und wer sie erbringt, da geht unsere Sicht, so fürchte ich, allerdings wieder auseinander. Als Leistung sehe ich alles das, was zu einem guten Leben für alle Menschen beiträgt. Jene laut Christian Konrad 500.000

Salzburg, 4. April, 19 Uhr: Asyl, Christentum und Menschlichkeit

Christlich? Geht anders. Asyl, Christentum und Menschlichkeit Mittwoch, 4. April 2018, 19 Uhr Ort: „Markussaal“ in der Gstättengasse 16 „Sich in die Politik einzubringen ist für einen Christen ein Muss. Wir müssen uns in die Politik einmischen, denn die Politik ist eine der höchsten Formen der Nächstenliebe, denn sie sucht das Gemeinwohl.“ (Papst Franziskus) Es

Traude Novy: Mythos Nulldefizit

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Ein wenig verblüfft war ich schon, als sich am Abend des Internationalen Frauentags Kardinal Schönborn in den Abendnachrichten zu Wort meldete.  Zum Abschluss der Bischofskonferenz ausgerechnet aus Sarajewo sprach er in dieser Funktion  nicht etwa die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern an – was an diesem Tag ja Hauptthema der Medien war, er sprach auch

Sebastian Pittl: Für Christus, Volk und Vaterland?

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Die politische Theologie neurechter Bewegungen Sebastian Pittl skizziert geschichtliche und ideologische Hintergründe und Wurzeln von aktuellen rechtsextremen Gruppierungen und Bewegungen. In der französischen Nouvelle Droite rund um ihre Gallionsfigur Alain de Benoist (*1943) findet er Anknüpfungspunkte, aber auch Kritikmöglichkeiten. Und er blickt auf die Querverbindungen zum Christentum. Das Wiedererstarken nationalistischer und rechtsextremer Gruppierungen und Tendenzen

Traude Novy: Abgewirtschaftet versus sich in die Gestaltung unserer Welt einmischen

In meiner Kindheit meinte man, wenn man von „So einer Wirtschaft“ sprach, eine große häusliche Unordnung, in Bayern bezeichnet man mit dem Wort Wirtschaft noch immer ein gemütliches Wirtshaus – aber mit der Zeit haben wir uns daran gewöhnt, dass „Wirtschaft“ etwas ist, womit sich nur einige wenige „Eingeweihte“ befassen und was mit unserem ganz