Mai 2017

Georg Plank: Christlich geht anders, weil …

Ein menschenwürdiges Leben und eine schöpfungsgerechte Zukunft für alle sind möglich. Alles dazu Notwendige hat Gott bereits geschenkt. Alle Menschen guten Willens sollten dieses Potential nutzen – gemeinsam, uneigennützig, liebevoll, klug und kühn – egal aus welcher persönlichen Motivation und Glaubenshaltung. Ich bin überzeugt, dass die Kreativität, die Talente und die Ressourcen in ausreichender Fülle

Veronika Pernsteiner: 12-Stunden-Tag: Rückschritt auf dem Weg zur Gleichstellung der Geschlechter

„Desaster“ für Alleinerziehende: Katholische Frauenbewegung und Plattform für Alleinerziehende zum „Tag der Arbeit“ [Wien, 27.4.2017, PA] Gegen eine generelle Ausweitung der zulässigen Höchstarbeitszeit auf zwölf Stunden pro Tag treten die Katholische Frauenbewegung Österreichs und die Österreichische Plattform für Alleinerziehende anlässlich des „Tags der Arbeitslosen“ am 30. April und des „Tags der Arbeit“ am 1. Mai

Klaus Heidegger: Stolz auf die “verbeulte” Kirche

Zum Himmelfahrtstag können wir feststellen: Eine himmlische Welt hier unten ist möglich. Den Himmel überlassen wir den Engeln und den Spatzen.“ Es ist der bekannteste Satz aus dem „Wintermärchen“ von Heinrich Heine. 200 Jahre später hat sein Bonmot nichts an Aussagekraft eingebüßt. Auch am heutigen Himmelfahrtstag soll dieses „neue“, dieses „bessere Lied“ gesungen werden. Es

Antonia Indrak-Rabl: Christlich geht anders, weil …

Familien sind in steigendem Ausmaß von Belastungen betroffen: fehlende Wertanpassungen bei finanziellen Leistungen, mangelnde Berücksichtigung von Familienarbeit in Steuerrecht und Sozialversicherung oder fehlende Wahlmöglichkeiten bei der Kinderbetreuung sind nur einige dieser Punkte. Der Katholische Familienverband der Erzdiözese Wien setzt sich für eine faire Familienpolitik ein, die Eltern Zeit und Raum für ihre Kinder gibt. Ausreichende

Markus Blümel: Solidarische Antworten zur gesellschaftlichen Polarisierung

Katholische, evangelische und orthodoxe ChristInnen in Österreich haben unter dem Titel „Christlich geht anders. Solidarische Antworten auf die soziale Frage“ gemeinsam Stellung bezogen, insbesondere zur gesellschaftlichen Polarisierung und zu den bedrückendsten Problemen unserer Zeit, wie wachsende soziale Ungleichheit, steigende Arbeitslosigkeit und prekäre Beschäftigung, wachsende Armut und die Not geflüchteter Menschen. Der Hintergrund: Besonders die neoliberale

Ferdinand Kaineder: Das geht anders

Vor ein paar Tagen hat mich der Film „Free Lunch Society“ mit dem Themenfeld Grundeinkommen ins Kino gezogen. „Arbeit ist unbezahlbar“ ist eine der wesentlichen Aussagen. Dass die USA vor Ronald Reagan kurz vor der Einführung des Grundeinkommens stand, war mir so nicht bewusst, obwohl mit das Thema seit 1978 immer wieder beschäftigt. Die soziale Lage

Regina Polak: Frauen sind “Treiberinnen” einer solidarischen Weltordnung

Salzburg, 13.05.2017 (KAP) Mit einem Gottesdienst und einem Festakt in der Salzburger Basilika Maria Plain feierte die Katholische Frauenbewegung Österreichs (kfbö) am Freitag ihr 70-jähriges Bestehen. “Mystik und Widerstand” postulierte die Pastoraltheologin Regina Polak in ihrer Festrede vor rund 200 Festgästen aus Politik, Kirchen und Frauenverbänden angesichts aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen und eines wachsenden Autoritarismus als

Bischof Manfred Scheuer: Arbeit so gestalten, dass man gesund bleibt

Grundsätze für “gute Arbeit” hat der Linzer Diözesanbischof Manfred Scheuer am Dienstag als Gastredner vor der oberösterreichischen Arbeiterkammer skizziert. Gute Arbeit sei untrennbar verbunden mit Respekt, Anerkennung, Wertschätzung und Recht auf Mitbestimmung und sei eine “wichtige Voraussetzung für seelisches Wohlbefinden”, sagte der Bischof bei der Vollversammlung in Linz. Arbeit müsse jedoch so gestaltet werden, dass

Evangelische Frauenarbeit setzt Zeichen gegen soziale Kälte

Mit der Kampagne „Christlich geht anders“ hat sich die Evangelische Frauenarbeit in Österreich (EFA) solidarisch erklärt. Der Beschluss zur „aktiven Unterstützung“ der Kampagne erfolgte einstimmig am Sonntag, 30. April, im Rahmen der Frühjahrskonferenz. Mit dem Grundsatzstatement „Christlich geht anders. Solidarische Antworten auf die soziale Frage“ haben sich engagierte ChristInnen und VertreterInnen katholischer, evangelischer und orthodoxer

Christian Haidinger: Christlich geht anders, weil …

Fachleute schätzen, dass ohne Sozialstaat über 40 Prozent der Menschen in Österreich armutsgefährdet wären – was wiederum bedeutet, dass die caritative Tätigkeit der Ordensgemeinschaften nur Ergänzung, kein Ersatz für den Sozialstaat sein kann. In dieser Zeit der wachsenden sozialen Ungleichheit und Unsicherheit müssen wir uns als Ordensgemeinschaften für solidarische Antworten auf die brennenden sozialen Fragen