Wer ist dabei? - Page 2

Doris Witzmann: Christlich geht anders, weil …

… jedes Kind ein Geschöpf Gottes ist, auch wenn seine Eltern in einer besonderen Lebenssituation sind. Für uns steht fest: Jedes Kind ist gleich viel wert, auch wenn der Status seiner Eltern ungeklärt ist, wenn es eine Behinderung hat, wenn das Familieneinkommen nicht für ein (weiteres) Kind reicht …. Wir von Aktion Leben Salzburg sehen

Paul M. Zulehner: Christlich geht anders, weil …

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… aber bei „anders“ stock ich schon. Jesus, der Christus, mutet uns zu, Licht zu sein (Mt 5,14) – also das attraktiv zu sein und zu tun, was Gott mit allen vorhat. Wenn wir anders uns und anderen anders vorkommen, dann vielleicht nur deshalb, weil wir abgehoben sind, uns nicht einmischen, halbherzig und lau sind.

Pete Hämmerle: Christlich geht anders, weil …

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… die Würde des Menschen unteilbar ist und deshalb alle Menschenrechte – die politischen, sozialen und ökonomischen – für alle Menschen gelten – für Österreicher*innen, für Fremde, die bei uns leben, und für die, die in unserer einen Welt zu Hause sind. … ein gutes Leben in Frieden und Gerechtigkeit eine Verheißung, aber auch eine

Erhard Busek: Christlich geht anders, weil …

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Die politische Theologie des Johann Baptist Metz gibt nach wie vor wichtige Hinweise auf ein Verständnis christlichen Engagements in der Gesellschaft, von dem wir heute allerdings weit entfernt sind. Metz weist uns darauf hin, dass „Empathie“ und „Compassion“ notwendig sind, um der Aufforderung des Christlichen gerecht zu werden. Mag sein, dass diese Worte infolge ihres

Anna Findl-Ludescher: Christlich geht anders, weil …

Sprache hat Wirkung. Sie kann Ängste schüren, Menschen gegeneinander ausspielen, oder Empathie ermöglichen, Menschlichkeit fördern und Respekt. Jedes Ereignis kann verschieden dargestellt und beleuchtet werden.Sind das nun „Schmarotzer“ oder „Menschen in Notsituationen“, „Illegale“ oder „Geflüchtete“. Sind das „aufmüpfige“, „frustrierte“ Frauen oder „engagierte“, „kompetente“ Zeitgenossinnen. Welche Sprache, welches Framing sich im öffentlichen Diskurs durchsetzt, ist nicht

Maria Plankensteiner-Spiegel: Christlich geht anders, weil …

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Rankings, Effizienz, Output, Ansehen – und dann: „Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.“ – Mt 6,21 Christinnen und Christen kennen einen Schatz, der alles in dieser Welt übersteigt und zugleich diese Welt radikal ernst nimmt, gleichsam von der Wurzel her – Jesus Christus. Sie verstehen alle Menschen als Abbild Gottes und

Angelika Ritter-Grepl: Christlich geht anders, weil …

… Gerechtigkeit, Friede und Freude … (Röm 14,17) die Vision eines Guten Lebens für alle bestimmen. Gerechtigkeit muss immer wieder in lebendigen Diskussionsprozessen ausgehandelt werden, damit Friede und Freude werden können. ChristInnen mischen sich ein. Wie verteilen wir die Ressourcen? Wie steht es mit der Chancengleichheit und den Gestaltungsmöglichkeiten der Menschen in unserem Land, die

Leopold Wimmer: Christlich geht anders, weil …

Männer fühlen sich für ihre Familien und für die Politik verantwortlich. Als Christen gehen wir von der gleiche Würde aller Menschen aus. Daher setzen wir uns für eine solidarische Gesellschaft ein, die keinen Menschen ausgrenzt und für eine Politik, die zu einer gerechteren Verteilung der Güter beiträgt. Eine Politik, die die Schwachen durch ein Solidarsystem

Wilhelm Achleitner: Christlich geht anders, weil …

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Jesu kurzes Wirken war von solcher Wucht, dass eine Weltreligion daraus entstand. Er konnte allerdings nicht ahnen, zu welchen Verirrungen und Grauslichkeiten seine Initiative immer wieder benutzt werden konnte. Immerhin ist in der Gegenwart das Christentum beinahe von allem Schlimmen gereinigt. Und wir haben mit Franziskus einen Papst, der näher an Jesus ist als alle

Martin Jäggle: Christlich geht anders, weil …

… das Christentum in der Geschichte schmerzlich lernen musste, wie Abgrenzung, Ausgrenzung und Dämonisierung das Zusammenleben in Vielfalt vergiftet und eine Gesellschaft spaltet. Jahrhunderte lang war es unmöglich, als religiös Verschiedene gut zusammenleben zu können, wie die Blutspur christlicher Konfessionskriege zeigt. Der absolute Tiefpunkt war die Schoa, an der Kirchen maßgeblichen Anteil hatten. Doch sie